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Donnerstag, 30. März 2017

Planet Erde in Not

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antarktis-2_sWir sind Kinder unserer Erde. Sie gibt uns Schutz, Nahrung und Lebensraum. Wäre es da nicht fair, sie gut zu behandeln? Um unseren Globus zu schützen, sollte Naturschutz mehr als nur ein Schlagwort sein. Dazu müssen wir unseren Planeten kennen und verstehen. Für uns ist die Erde ein Gigant, alt und riesengroß. Seit Jahrmillion zieht sie ihre Kreise um die Sonne.

Es ist einfach soviel mehr Zeit, als wir in unserem Alltag gewöhnt sind. Vielleicht beziehen wir daher das Gefühl, dass wir die Erde als so verlässlichen Partner mit unendlichen Ressourcen wahrnehmen. Zieht doch der Riese bedächtig und unaufhaltsam seine Kreise um die Sonne, in genau einem Jahr vollendet er seine Runde und schenkt uns den Zauber der Jahreszeiten. Fast schon unwirklich schnell erscheint da die Drehung um die eigene Achse. Diese dauert praktischerweise einen Tag und gibt uns allen, egal ob groß oder klein, einen Rythmus. Schlafen und Wachen. Wir sind geprägt vom Tempo der Erde, sie gibt der Welt die Geschwindigkeit vor. Gelegentlich versuchen wir ihr etwas mehr abzutrotzen und verlängern die Tag mit künstlichem Licht, den Sommer mit einem dicken Pullover. Aber wir wissen, aufhalten können wir die Erde nicht. Und doch hat sich für die Welt etwas verändert in den letzten 25 Minuten. 25 Minuten, das entspricht auf ein Menschenleben umgerechnet etwa der Zeit, seit dem die Erde die Heimat für die ersten Neanderthaler geworden ist. Ganz besonders turbulent ist es für den Planeten in den letzten 90 Sekunden geworden, seit dieser Zeit gibt es die Gattung des Homo Sapiens. Und der hat sich in den letzten 1-2 Sekunden explosionsartig vermehrt. Hoppla. Er bohrt Löcher, pustet Dreck in die Luft, verändert Landschaften und Gewässer. Was muss sich die Erde denken ... in 2 Sekunden. Eine Zeitspanne, in der wir Menschen uns gerade einmal kratzen können oder uns auf ein Niesen freuen? Wer kann das schon wissen? Die Tagesschau mit den Nachrichten von heute, der Wettervorhersage von morgen? Oder doch ein Forschungslabor, das mutig die Entwicklungen der nächsten 50-60 Jahre vorraussagt. Das wären aus Sicht der Erde dann immerhin schon etwa 0,25 Sekunden.

Das Alter der Erde mag für uns unvorstellbar sein. Der Durchmesser ist es nicht. 12.500 km schaffen viele Leute mehrfach pro Jahr auf Ihren Tacho zu fahren. Selbst eine Erdumrundung am Äquator von vielleicht 42.500 km schaffen manche mit dem Auto im Jahr spielend. Und sammeln die Strecke nicht etwa auf langen Reisen in ferne Länder, sondern auf der täglichen Tour zur Arbeit. Die Erde ist endlich. Die Natur ist endlich, die Energie, das Wasser, die saubere Luft und der Platz für Menschen und Tiere. Schon lange ist klar, die fossilen Brennstoffel sind knapp. Sicherlich, wir können diskutieren, ob das Öl noch 30, 40, 50 oder 100 Jahre reicht. Aber es ist endlich. Genauso ist es mit dem Ozonloch. Es ist da. Es wächst. Der CO2 Anteil in der Atmosphäre. Steigt. Die Klimaveränderung. Die Welt wird wärmer. Der Erdbevölkerung. Sie wächst. Den Katastrophen und Hungersnöten. Sie werden häufiger. Nur die Ressourcen wiedersetzen sich erfolgreich. Sie schwinden.

Die Welt ruft. Sie ruft uns. Sie ruft dich, sie zu beschützen und zu erhalten.

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